Mitte des Jahres 1860 haben 25 Mitglieder den Grundstein zur Gründung des Gesangvereines gelegt.
Dies waren:
| Albiez Ludwig | Baumgartner Florian |
| Baumgartner Ignaz | Dietschy Karl Fritz |
| Grether Franz Anton | Klemm Benjamin |
| Klemm Ernst Friedrich | Klemm Robert |
| Koch Gottlieb | Maier Josef Anton |
| Meier Ludwig | Rösch Hermann |
| Rösch Julius Cäsar | Rösch Tobias |
| Rütschle Wilhelm | Sibold Franz Josef |
| Soder Erhard | Suhr Franz Anton |
| Trüby Arnold | Trüby Erhard |
| Trüby Gottholb | Trüby Richard |
| Widmann Wilhelm | Wursthorn Gustav |
| Zumkeller Gustav Adolf |
| Dank der umsichtigen Führung durch Vorstand und Dirigent und dem bereits verwurzelten Idealismus der Sänger konnte der Verein das Auf und Ab, verursacht durch damalige staatspolitische Zerrissenheit, überstehen. Der Verein hatte immer das Bestreben, sich bei allen Gelegenheiten im edlen Wettstreit mit anderen Vereinen der Umgebung zu messen. 1894 fand ein Wettsingen in Wyhlen statt. Ein noch heute vorhandenes Diplom gibt Zeugnis vom großen Erfolg. Das 40 jährige Vereinsjubiläum war gleichzeitig verbunden mit der Fahnenweihe. Die Fahnenweihe fand im Eichenhain Busthölzle statt. |

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Der Gesangverein Minseln 1860 gegründet war einst Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens und knüpfte feste Bande unter den drei Ortsteilen. Es bedurfte schon gewisser Anstrengungen, die Namen der kurz nach der Jahrhundertwende fotografierten Mitglieder zu erfahren. "Das isch mi Vadder" war da von heute 80jährigen zu hören. Beim Füllhorn im Grase liegend Karl Trüby (links) und Ratschreiber Walter Zumkeller Sitzend (von links) Gottlieb Koch, August Trüby der"Bott" (Briefträger), dann Schreinermeister Arnold Trüby. Der "Noldi" hat in jungen Jahren als Jagdaufseher einmal einen Bock von einer Geis geschossen, auch war er Vorsitzender der von ihm 1907 gegründeten Nationalliberalen Vereinigung, der Großherzogs-Partei. Der Schreinermeister hatte den Tüllinger evangelischen Pfarrer und den Tessiner Dorfschulmeister Joachim Fugazza (Lehrer und SPD-Begründer in Karsau) zu Schwiegersöhnen. Den Taktstock führte Lehrer Kimmig. Daneben Cesar Rösch und Franz Josef Sibold, der Vater des damaligen Bürgermeisters. Die mittlere Reihe führt an (von links) Arnold Zumkeller, Kellner von Beruf, 1898 Erbauer des Oberrheinischen Hofs, danach in Karsau "Kaiser"-Wirt und Musikvereins-Vorsitzender; seine Spur verliert sich in Villingen, wo er zuletzt Pächter des "zum Deutschen Hof" war. Neben ihm Wilhelm Loritz, Kaufmann Wilhelm Nestler (Aluminium Rheinfelden) Wilhelm Maier, Zimmermeister Emil Trüby, Steinhauer Benjamin Trüby, der einmal im "Engel" für 50 Mark seinen Bart "verkaufte". Mit Zigarre Traugott Klemm, Bürgermeister, danach Wirt auf dem "Rebstock" in Beuggen und auf der "Mühle" in Altdorf. - "Römer" mit Hausnamen hieß ganz rechts Richard Soder. In der hinteren Reihe von links der "Flöri Miggi" Emil Baumgartner, Xaver Grether, Franz Doni Lützelschwab de Hausmetzger, Hermann Matt, Ernst Rösch, Albin Spitz, der Wagner, und ganz rechts ein Unbekannter |
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